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Hensels Kroetenlaubfrosch
Trachycephalus mesophaeus (Hensel, 1867)


Ruf
Merkmale Männchen 55 bis 65 mm, Weibchen bis 70 mm. Rücken dunkelbraun mit weißem oder hellbeigem Rand, Seite und Gliedmaßen hellbraun oder beige. Unterseite weiß. Kräftige Spannhäute. Paarige Schallblasen.
Verbreitung Mata Atlântica in Süd- und Südostbrasilien. In RS zerstreut, nordöstliches Tiefland.
Lebensraum In Wälder und an Waldrändern.
Biologie Explosivlaicher, der nach Regenfällen in größeren Temporärgewässern laicht. In der Regel trifft man geschlechtsaktive Tiere erst nach ausgiebigen Regenfällen. Die Männchen rufen an der Wasseroberfläche treibend oder auf Ästen in Wassernähe, mit großen Schallblasen. Während des Amplexus wird der Laich im Gewässer so abgegeben, dass er sich als dünner Eifilm an der Wasseroberfläche ausbreitet. Ein im Freiland gefangenes Paar legte ein Terrarium insgesamt 1900 stark klebende, im Durchmesser nur 1,5-1,8 mm große Eier in Form unregelmäßiger Klumpen ab. Die Entwicklung der Eier verlief bei etwa 23C Wassertemperatur überaus schnell. Bereits nach 20 Stunden schlüpften die Larven. Ihre Metamorphose erreichten die Kaulquappen schon nach 35-40 Tagen.
Literatur Kwet, A. (2003): Die Krötenlaubfrösche der Gattung Phrynohyas im brasilianischen Küstenregenwald. - Reptilia 8(3): 40-44.
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